Spekulatives Design

Designforschung

Digitalisierungskonzept für wissenschaftliche Forschungslabore, Erstellung visueller und narrativer Mittel zur Ermittlung der Grundlagen für Service Design

Industriedesign, User Experience, Designforschung, Foresight

Projektpartner:

FLUICS GmbH (https://fluics.com)

Fertigkeiten:

Organisation und Durchführung von Workshops, Konzeptdesign, Foresight, Customer Insight, Zukunft Szenario, UX Design

Methoden:

Field Research, Context Research, User Journey Map, Personas

Zukunftsszenarien
User Experience
Konzept & Service-Design
Kontext

Spekulative Design:

Die Bedeutung visionärer Szenarien in der Startup-Entwicklung

Die Vision hat eine entscheidende Bedeutung bei der Entwicklung und Optimierung von Unternehmensstrategien sowie der Erstellung neuer Geschäftsmodelle. Für die Erschaffung einer Vision spielt die Früherkennung relevanter Trends und deren Auswirkung auf Geschäftsumfeld, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft eine entscheidende Rolle.
Um ein Startup aus dem Technologieumfeld in der frühen Phase seiner Entstehung zu unterstützen, werden visionäre Konzepte und Nutzungsszenarien basierend auf einer umfangreichen Umfeld-, Nutzer- und Marktrecherche unter Berücksichtigung aktueller Technologietrends entworfen.

Projektbeschreibung:

Das Startup FLUICS mit Sitz in München entstand aus der Idee zweier Wissenschaftler, die sich mit der Optimierung des Pipettiervorganges auseinander setzen, insbesondere für Forschungslabore. Es entstand bereits während des Studiums eine Zusammenarbeit mit diesem Startup.

Ziel:

Ein strukturierter Ansatz für den Aufbau von Innovationen rund um die Nutzererlebnis in den Forschungslabors.

Designforschung:

Dabei greife ich auf Methoden der Designforschung zurück:
Expert Interview, Trend Matrix, Field Visit, Image Sorting, User Observation, Observation to Insight, User Groups Definition, User Journey Map, Persona Definition, Ideation Session, Concept Prototype, Concept Scenarios, Solution Storyboard, Vision Statement, Innovation Brief

Design Methods, Vijay Kumar

Technologietrends und ihre möglichen Auswirkungen auf Forschungslaboratorien

Automatisierung

Reproduzierbare Ergebnisse


Zeitersparnis


Digitalisierung

Einfaches Dokumentatieren


Jederzeit und überall auf die Daten zugreifen


Änderung in Arbeitszeiten oder Arbeitsplätze


Increasing connection of laboratories equipments  to networks


Miniaturisierung

Increased complexity of experiment


Less required space for experiment implementatio


Forschung & Entwicklung:

Durch Digitalisierung und steigender Vernetzung der unterschiedlichsten Systeme verändert sich das Arbeitsumfeld von Wissenschaftler in Forschungslaboren stetig. Im Laborumfeld entstehen neben analogen Experimenten zunehmend große Mengen digitaler Labordaten aus diversen Quellen; doch es besteht kaum eine automatische Verknüpfung zwischen digitalisierten Daten und analogen Experimenten – zwei getrennte Welten.
Eine praktische Designrecherche zeigte Verbesserungspotentiale in dem Bereich Digitalisierung.

Experteninterview

4

Innovationmanager:
Fraunhofer Institut
Maxplank Institut
EXIST-Gründerstipendium

Nutzerinterview

12

Interviewpartner:
Wissenschaftler
Laborassistenten
Studenten und Professoren

Feldforschung

8

Forschungslabors

Designprozess

Konzept:

Ausführliche methodische Umfeld- und Nutzerrecherche sowie Trendforschungen helfen übergreifende Zusammenhängen zu erkennen, zu erfassen und zu verstehen, und sie durch dargestellte Zukunftsszenarien erfahrbar zu machen. Hier greife ich auf die Methoden der Designforschung zurück.

User Journey Map:

Finales Konzept

Prozessbuch, Insights:

Konzept:

Um die Arbeit von Wissenschaftlern in Forschungslaboren zu erleichtern wird das Konzept einer Schnittstelle zwischen den beiden oben genannten Welten im Laborumfeld erarbeitet. Als Grundlagen für das Konzept dienen die ausgearbeiteten Zukunftsszenarien, eine visionäre Sichtweise (Mindset) und Nutzerorientiertes Design.